Diskussion/Vortrag
Samstag, 30. August 2025, 18:00
Behaimstr. 17, Berlin
Ich bin mal wieder in Berlin…
»Diskussionen um Strafverschärfungen im Zusammenhang mit FemizidenImmer wieder wird der Ruf nach härteren Strafen laut, wenn es um geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide geht. Doch helfen strafrechtliche Maßnahmen wirklich, die Gewalt zu verhindern? Gemeinsam mit Expertin Rehzi Malzahn wollen wir über alternative Strategien im Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt diskutieren und überlegen, wie wir Ansätze von Strafabolitionismus und Restorative Justice in unserer politischen Arbeit umsetzen können.«
Eine Veranstaltung der AG Queerfeminismus, des AK Politische Bildung und der AG Antirassismus im Bezirksverband Die Linke Charlottenburg-Wilmersdorf
Zur Einstimmung ein Zitat aus der Fortbildung zu Peacemaking Circles, aus der ich gerade komme: »Jemanden auf Grund seiner Handlungen auszuschließen, löst nichts.« Das ist natürlich eine Provokation, wenn wir über so etwas Gravierendes wie Tötungen sprechen. Or is it?
Ein zweites Zitat wäre: »Für eine nachhaltige Lösung müssen auch die der Handlung zu Grunde liegenden Muster betrachtet werden.« Was wären die zugrundeliegenden Muster von Femiziden, und was braucht es, diese anzugehen? Die schlechte Nachricht lautet: es gibt keine einfachen Lösungen für komplexe gesellschaftliche Probleme. Das ist aber weder Grund noch Ausrede dafür, die Arbeit an komplexen, ganzheitlichen und nachhaltigen Lösungen gar nicht erst aufzunehmen.
See you in Charlottenburg!